Mono-tert-butyl-eicosandioat
CAD-Detektor-Prüfbericht




Mono-tert-butyl-eicosandioat (CAS 683239-16-9) ist ein nicht spaltbarer ADC-Linker zur Synthese von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADC). Es ist außerdem ein Alkylketten-PROTAC-Linker, der in der PROTAC-Synthese eingesetzt werden kann.
Mono-tert-butyl-eicosandioat (20-(tert-Butoxy)-20-oxoicosanoic acid) ist ein langkettiges Dicarbonsäurederivat mit sauren Eigenschaften. Es kann durch Veresterung synthetisiert werden und dient hauptsächlich als Zwischenprodukt in der organischen Synthese. Die Verbindung ist in der pharmazeutischen Synthese wichtig, insbesondere für bioaktive Moleküle, zum Beispiel Insulinderivate in der Diabetes- und Adipositasforschung.
Bei der Herstellung von Mono-tert-butyl-eicosandioat absorbieren die Zielverbindung und verwandte Substanzen nur schwach im UV-Bereich. Der Charged-Aerosol-Detektor (CAD) ist daher eine wirksame Methode zur Reaktionsüberwachung und Reinheitsbewertung. HPLC-CAD detektiert Zwischenprodukte und Endprodukte im Syntheseprozess und unterstützt hohe Selektivität, hohe Ausbeute und zuverlässige Qualitätskontrolle.
Instrument: Hitachi Primaide PLUS Flüssigkeitschromatograph
CAD-Detektor (Instrumax, Modell: CADetector a1)
Tandemdetektion: zuerst UV-Detektor, danach CAD-Detektor.
Reagenzien: gereinigtes Wasser (Watson destilliertes Wasser), Acetonitril (Chromatographiequalität), Trifluoressigsäure (Analysequalität)
Proben: Rohprodukte von Mono-tert-butyl-eicosandioat (2 Chargen)
Säule: C18-Säule, 250 × 4,6 mm, 5 μm
Säulentemperatur: 45 °C
Flussrate: 1 mL/min
Injektionsvolumen: 2 μL und 20 μL
Mobile Phase A: 0,1 % TFA-Wasserlösung; mobile Phase B: Acetonitril
Gradientenbedingungen:
Zeit (min) | A | B |
0 | 30 | 70 |
20 | 5 | 95 |
45 | 5 | 90 |
46 | 30 | 70 |
55 | 30 | 70 |
UV-Detektorbedingung: 214 nm
CAD-Detektorbedingungen:
Instrumentenmodell: Instrumax CADetector a1
Driftrohrtemperatur: 40 °C
Zerstäubergasfluss: 3 L/min
Ladungsstrom: 1 μA
Ladungsgasfluss: 1 L/min
Gain: 0,05
Verdünnungsmittel: Methanol
Probe 1: etwa 30 mg in einen 10-mL-Messkolben einwiegen, mit Methanol lösen und bis zur Marke auffüllen; Probenkonzentration etwa 3 mg/mL.
Probe 2: etwa 100 mg in einen 10-mL-Messkolben einwiegen, mit Methanol lösen und bis zur Marke auffüllen; Probenkonzentration etwa 10 mg/mL.
Ergebnis: Konzentration 3 mg/mL, Injektionsvolumen 2 μL.
CAD-Detektor: Der Hauptpeak ist nicht flach abgeschnitten; die Verunreinigungsdetektion ist normal.
UV-Detektor: Der Hauptpeak ist klein, und Verunreinigungen können nicht detektiert werden.


Ergebnis: Konzentration 10 mg/mL, Injektionsvolumen 20 μL.
CAD-Detektor: Der Hauptpeak ist flach abgeschnitten; die Verunreinigungsdetektion ist normal.
UV-Detektor: Der Hauptpeak ist klein, und Verunreinigungen können nicht detektiert werden.


Die Ergebnisse zeigen, dass der Charged-Aerosol-Detektor (CAD) auf Mono-tert-butyl-eicosandioat und verwandte Substanzen gut anspricht. Im Vergleich zum UV-Detektor bietet CAD einen deutlichen Detektionsvorteil.