CAD-Anwendungsbericht:
Bestimmung von D-Allulose




D-Allulose, auch Allulose genannt, kommt in geringen Mengen natürlich in Feigen und anderen Lebensmitteln vor. Ihre Süßkraft beträgt etwa 70 % der von Saccharose; nach der Aufnahme wird der größte Teil jedoch innerhalb von etwa 6 Stunden aus dem Körper ausgeschieden. Sie nimmt kaum am menschlichen Stoffwechsel teil und liefert äußerst wenige Kalorien. Ihre klare Süße und ihr Mundgefühl sind Saccharose sehr ähnlich. Zudem gilt sie als funktioneller Inhaltsstoff mit potenziellen gesundheitlichen Vorteilen.
Tier- und Humanstudien zeigen, dass D-Allulose die Glukoseaufnahme im Darm hemmen und die Insulinsensitivität verbessern kann, wodurch postprandiale Blutzuckerspitzen reduziert werden können. Sie kann außerdem den Fettstoffwechsel regulieren, den Lipidgehalt in Plasma und Leber senken und die Fettakkumulation verringern. Darüber hinaus zeigt D-Allulose bestimmte antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.
Der Charged-Aerosol-Detektor (CAD) ist ein universeller Detektor, der in den letzten Jahren entwickelt wurde. Die CAD-Antwort ist weitgehend unabhängig von der Molekülstruktur des Analyten, und der Analyt muss nicht ionisiert werden. Halbflüchtige und nichtflüchtige Verbindungen können mit CAD detektiert werden. Gleichzeitig ist CAD ein massensensitiver Detektor: Bei gleicher Analytmasse ist die gemessene Antwort in der Regel konsistent, wodurch niedrige Nachweisgrenzen und hohe Empfindlichkeit erreichbar sind.
Der CADetector a1 ist ein wichtiges Ergebnis des INSTRUMAX-F&E-Teams nach jahrelanger Forschung und wiederholten Experimenten. Er nutzt fortschrittliche Aerosol-Ladungs- und Zerstäubungstechnologien für hochempfindliche und hochpräzise Spurenanalytik.
Dieser Anwendungsbericht untersucht eine CAD-Methode zur Bestimmung von D-Allulose und zeigt hohe Empfindlichkeit sowie gute Linearität. Er bietet eine neue empfindliche Methode für die D-Allulose-Analyse und unterstützt die Qualitätskontrolle verwandter Produkte.
Instrument: Agilent 1200 Flüssigkeitschromatograph
Charged-Aerosol-Detektor (CAD) (INSTRUMAX, Modell: CADetector a1)
Reagenz: gereinigtes Wasser (Watson destilliertes Wasser)
Probe: D-Allulose
Mobile Phase: gereinigtes Wasser
Säule: Zuckeranalytik-Säule, 300 mm × 7,8 mm, 8 μm
Säulentemperatur: 80 °C
Flussrate: 0,6 mL/min
Driftrohrtemperatur: 35 °C
Zerstäubergasfluss: 3 L/min
Ladungsgasfluss: 1 L/min
Ladungsstrom: 1 μA
Gain: 0,05
RF: 2,0
Bei einer Probe von 20 μg/mL und einem Injektionsvolumen von 10 μL ist die Retentionszeit geeignet, die Peakform ist gut, der Tailing-Faktor beträgt nur 1,08 und die theoretische Bodenzahl erreicht 17.228.
Bei einer Probe von 5 μg/mL und einem Injektionsvolumen von 10 μL erreicht das Signal-Rausch-Verhältnis 16,70. Im Vergleich zu einem Brechungsindexdetektor (RI), dessen minimale nachweisbare Konzentration 500 μg/mL beträgt, wird die nachweisbare Konzentration deutlich reduziert und die Empfindlichkeit erheblich verbessert.


Proben mit 5, 20, 50, 100, 200 und 500 μg/mL wurden jeweils mit 10 μL injiziert. Aus Probenkonzentration und Peakfläche wurde eine Kalibriergerade erstellt.
Die Methode zeigt gute Linearität: Der Korrelationskoeffizient R für D-Allulose beträgt 0,99988.
Diese Studie nutzt HPLC-CAD zur Bestimmung von D-Allulose. Die Methode zeigt gute Peakform, hohe Empfindlichkeit und gute Linearität. CAD ist einfach zu bedienen und liefert genaue, zuverlässige Ergebnisse. Damit bietet es eine solide Geräte- und Methodenunterstützung für die Bestimmung von D-Allulose und die Analyse verwandter Produkte.
